Datenschutzinformationen

Kanzleikommunikation und Mandatsbearbeitung

Diese Informationen erläutern, wie personenbezogene Daten bei der Kontaktaufnahme mit der Kanzlei sowie bei der Anbahnung, Durchführung und Abwicklung eines Mandats verarbeitet werden. Sie gelten für Mandanten, Interessenten, Gegner, Verfahrensbeteiligte, Ansprechpartner und sonstige Personen, deren Daten im Rahmen der anwaltlichen Tätigkeit verarbeitet werden.

1. Verantwortlicher

Verantwortlich für die nachfolgend beschriebenen Verarbeitungen ist:
Rechtsanwalt Armin Geiger, LL.M.
Egerländer Str. 8
71691 Freiberg am Neckar
Telefon: 07141 / 4878090
E-Mail: post@geiger-rechtsanwalt.de

2. Zwecke der Verarbeitung

Personenbezogene Daten werden insbesondere für folgende Zwecke verarbeitet:

3. Verarbeitete Daten

Je nach Anfrage oder Mandat können insbesondere folgende Daten verarbeitet werden:

4. Herkunft der Daten

Daten werden unmittelbar bei der betroffenen Person oder bei Dritten erhoben. Dritte können insbesondere Mandanten, Arbeitgeber, Beschäftigte, Vertragspartner, Gegner, gegnerische Bevollmächtigte, Gerichte, Behörden, Versicherungen, Zeugen, Sachverständige und sonstige Verfahrensbeteiligte sein. Daten können außerdem aus Akten, Registern, Verzeichnissen und anderen rechtmäßig zugänglichen Quellen stammen.

5. Rechtsgrundlagen

Die Verarbeitung erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit sie für vorvertragliche Maßnahmen, die Begründung oder Durchführung eines Mandats erforderlich ist. Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO gilt, soweit gesetzliche oder berufsrechtliche Pflichten erfüllt werden müssen.

Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO ist Rechtsgrundlage, soweit die Bearbeitung und Dokumentation von Anfragen, die Prüfung von Interessenkonflikten, die ordnungsgemäße Kanzleiorganisation oder die Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist. Das berechtigte Interesse liegt in einer geordneten und nachvollziehbaren anwaltlichen Tätigkeit sowie in der Wahrung der Rechte der Mandantschaft und der Kanzlei.

Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten verarbeitet werden, erfolgt dies insbesondere nach Art. 9 Abs. 2 lit. f DSGVO, wenn die Verarbeitung zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist. In geeigneten Fällen kann die Verarbeitung außerdem auf einer ausdrücklichen Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a und Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO beruhen. Daten über strafrechtliche Verurteilungen und Straftaten werden nur verarbeitet, soweit dies nach Art. 10 DSGVO und dem anwendbaren Recht zulässig und für die anwaltliche Tätigkeit erforderlich ist.

6. Kommunikation per E-Mail, Telefon und Post

Bei einer Kontaktaufnahme werden die mitgeteilten Kontaktdaten, der Inhalt der Nachricht und die für die Bearbeitung erforderlichen Begleitumstände verarbeitet. Für E-Mails an die Domain geiger-rechtsanwalt.de wird technische Infrastruktur der STRATO GmbH, Otto-Ostrowski-Straße 7, 10249 Berlin, genutzt. Soweit Dienstleister Daten im Auftrag verarbeiten, geschieht dies auf Grundlage von Art. 28 DSGVO.

Normale E-Mails sind nicht in jedem Fall Ende-zu-Ende verschlüsselt. Für besonders vertrauliche Unterlagen kann im Einzelfall ein anderer Übermittlungsweg vereinbart werden. Rechtsanwälte und Kanzleien können für anwaltliche Kommunikation insbesondere das besondere elektronische Anwaltspostfach nutzen.

7. Empfänger von Daten

Personenbezogene Daten werden nur weitergegeben, soweit dies für die Bearbeitung einer Anfrage oder eines Mandats, zur Erfüllung rechtlicher Pflichten oder zur Wahrung berechtigter Interessen erforderlich ist. Empfänger können insbesondere Gerichte, Behörden, Gegner, gegnerische Bevollmächtigte, Mandanten, Korrespondenzanwälte, Terminsvertreter, Versicherungen, Sachverständige, Zeugen, Steuerberater, Banken und sonstige am jeweiligen Vorgang beteiligte Stellen sein.

Daneben können sorgfältig ausgewählte E-Mail-, Hosting-, Telekommunikations-, IT-, Software-, Archivierungs-, Wartungs- und Entsorgungsdienstleister Daten erhalten. Dienstleister erhalten nur den Zugang, der für ihre Aufgabe erforderlich ist. Auftragsverarbeiter werden nach Art. 28 DSGVO gebunden. Soweit Dienstleister Zugang zu anwaltlich geschützten Informationen erhalten können, werden zusätzlich die berufsrechtlichen Anforderungen an die Verschwiegenheit beachtet.

8. Übermittlungen in Drittländer

Eine regelmäßige Übermittlung personenbezogener Daten in Staaten außerhalb der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums ist nicht vorgesehen. Sie kann im Einzelfall erforderlich werden, wenn ein Mandat einen Auslandsbezug hat oder ein dort ansässiger Empfänger einbezogen werden muss. Eine solche Übermittlung erfolgt nur, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO erfüllt sind oder eine andere gesetzliche Erlaubnis besteht.

9. Speicherdauer

Daten aus Anfragen, die nicht zu einem Mandat führen, werden gelöscht, sobald sie für die Bearbeitung und Dokumentation der Anfrage nicht mehr erforderlich sind und keine gesetzlichen Pflichten oder berechtigten Interessen einer Löschung entgegenstehen. Angaben, die für die Prüfung von Interessenkonflikten benötigt werden, können im erforderlichen Umfang länger gespeichert werden.

Handakten werden grundsätzlich sechs Jahre aufbewahrt. Die Frist beginnt mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem der Auftrag beendet wurde. Andere gesetzliche, insbesondere steuer- oder handelsrechtliche Aufbewahrungsfristen können zu einer längeren Speicherung führen. Daten können außerdem so lange gespeichert werden, wie dies zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist.

10. Bereitstellung der Daten

Für eine erste Anfrage müssen nur die Angaben bereitgestellt werden, die für eine Antwort und eine mögliche Prüfung der Mandatsübernahme erforderlich sind. Ohne ausreichende Kontakt- und Sachverhaltsangaben kann eine Anfrage oder ein Mandat gegebenenfalls nicht oder nur eingeschränkt bearbeitet werden. Im Verlauf eines Mandats können weitere Angaben aufgrund des Mandatsvertrags oder gesetzlicher Pflichten erforderlich sein.

11. Keine automatisierte Entscheidungsfindung

Eine ausschließlich automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling im Sinne von Art. 22 DSGVO findet nicht statt.

12. Anwaltliche Verschwiegenheit

Rechtsanwalt Armin Geiger unterliegt der anwaltlichen Verschwiegenheit. Sie umfasst grundsätzlich alles, was ihm in Ausübung seines Berufs bekannt wird. Gesetzliche Auskunfts- und Informationsrechte können eingeschränkt sein, soweit Rechte anderer Personen, die anwaltliche Verschwiegenheit oder andere gesetzliche Geheimhaltungspflichten entgegenstehen.

13. Ihre Rechte

Sie haben nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen insbesondere folgende Rechte:

Zur Ausübung Ihrer Rechte können Sie sich an die unter Ziffer 1 genannten Kontaktdaten wenden.

14. Zuständige Aufsichtsbehörde

Sie können sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren. Für Baden-Württemberg ist insbesondere folgende Aufsichtsbehörde zuständig:

Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg
Heilbronner Straße 35
70191 Stuttgart
Postanschrift: Postfach 10 29 32, 70025 Stuttgart
Telefon: 0711 / 61 55 41 - 0
E-Mail: poststelle@lfdi.bwl.de
Website: www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de

15. Stand

Stand: Juli 2026.