Realisieren Sie Ihr Recht

Mit qualifizierter Unterstützung

Telefon

07141-4878090

Bilder machen eine Internetseite erst zu einem Hingucker. Im Internet geht ohne Fotos fast nichts mehr. Allerdings bestehen im Zusammenhang mit der Verwendung von Fotos ganz erhebliche Unsicherheiten darüber, was erlaubt und was nicht erlaubt ist. Einige Fotografen verfolgen die Verwendung ihrer Bilder bereits seit Jahren sehr aktiv und verlangen teils hohe Schadensersatzbeträge. Dies kann dazu führen, dass die illegale Verwendung eines Bildes den Nutzer gerne einmal EUR 1.000,- oder mehr kosten kann.

Nicht nur für Medienunternehmen wird es daher immer wichtiger, sich über das Urheberrecht an Bildern zu informieren. Neben der steigeneden Relevanz lizenzrechtlichen Fragen für Unternehmen, erhöhte sich in den letzten Jahren auch die Anzahl urheberrechtlicher Abmahnungen gegenüber Privatleuten wegen illegaler Bildnutzung rapide. Dennoch bestehen im allgemeinen Rechtsverständnis der Bevölkerung weiterhin erhebliche Irrtümer über den Umfang des rechtlichen Schutzes eines Bildes. Insbesondere sich auch die Konsequenzen, die sich aus der Nutzung ohne Einwilligung des Urhebers oder Rechteinhabers ergeben können, unbekannt.

Ein häufiges Beispiel für eine illegale Nutzung eines Bildes ist  die Verwendung eines über die Google-Bildersuche “gefundenen” Fotos, das zunächst heruntergeladen und anschließend – ohne vorher die Einwilligung des Rechteinhabers (meist ist dies noch der Fotograf) einzuholen – auf der eigenen gewerblichen oder privaten Homepage eingebunden wird. Findet der Rechteinhaber sein Bild dann später auf dieser Seite wieder, wird er den verantwortlichen Seitenbetreiber in Anspruch nehmen. Hierzu spricht er selbst oder eine von ihm beauftragte Rechtsanwaltskanzlei eine kostenpflichtige Abmahnung aus, die zum einen die Aufforderung zur Abgabe einer Unterlassungserklärung enthält, zum anderen ein Schadensersatzverlangen für die illegale Nutzung sowie die entstandenen Rechtsanwaltsgebühren enthalten wird.

Die Streitwerte, an denen sich die Rechtsanwaltsgebühren bemessen, liegen im Bereich der illegalen Verwendung von Bildern meist zwischen EUR 1.000,- und 10.000,- pro Bild. Der Schadensersatz kann pro Bild zwischen EUR 50,- und mehreren Tausend Euro, abhängig von der Nutzungsart, der Nutzungsdauer sowie der Qualität eines Bildes, liegen. Sollte sich die Parteien über die Berechtigung der ausgesprochenen Abmahnung und/oder die Höhe des Schadensersatzes vor Gericht streiten, können so am Ende leicht auch fünfstellige Beträge auf denjenigen zukommen, der das Bild unberechtigt verwendet hat.

Es ist daher nicht nur für große Medienunternehmen, sondern insbesondere für Webseitenersteller, Webseitenbetreiber (z.B. einen Onlineshop) und auch Privatpersonen, die Waren über eBay oder Amazon vertreiben, immens wichtig, sich vor dem Einsatz fremden Bildmaterials über das Urheberrecht an Bildern zu informieren.

FAQ Urheberrecht Bilder

  • Grundsätzlich ja. Die Rechtsprechung stellt relativ geringe Anforderungen an die für die Schutzfähigkeit von Lichtbildern notwendige Schöpfungshöhe. Nach Art. 6 der EG-Richtlinie zur Harmonisierung der Schutzdauer des Urheberrechts sind Fotografien schon dann als Lichtbildwerke geschützt, wenn sie das Ergebnis der eigenen geistigen Schöpfung ihres Urhebers sind. Damit sind auch alle am unteren Rand schöpferischer Tätigkeit anzusiedelnde Lichtbilder urheberrechtlich geschützt.

    Das Urheberrecht unterscheidet zwar zwischen Lichtbildwerken (§ 2 Abs. 1 Nr. 5 UrhG) und Lichtbildern (§ 72 UrhG), der urheberrechtliche Schutz weicht aber nur in der Länge der Schutzdauer voneinander ab. Als Lichtbildwerke werden z.B. aufwendig erstellte Kunstfotos  geschützt, als Lichtbilder bereits einfache Urlaubsfotos, Familienfotos, Produktfotos und sogar bloße Schnappschüsse.

    Aufgrund der zur Schutzfähigkeit von Fotos und Bildern ergangenen Rechtsprechung ist es daher sehr unwahrscheinlich, dass ein Foto keinen Urheberrechtsschutz besitzt.

  • Der Urheberrechtsschutz für Lichtbildwerke erlischt 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers.

    Das Schutzrecht für Lichtbilder erlischt 50 Jahre nach dem Tod des Urhebers.

 

 

 

 

 

Baustelle

Diese Seite befindet sich noch im Aufbau.

 

Unverbindliche Voranfrage

Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Für eine unverbindliche Voranfrage erreichen Sie mich während der Sprechzeiten unter Tel. 07141-4878090. Gerne können Sie mir auch eine Nachricht oder Datei per Kontaktformular zukommen lassen.

Suche

Kontakt

Twitter-News

  • 06Oct

    RT @vincentdonofrio: Rutger Hauer.I spent several months in the outback of Australia with him.He was a true sweetheart of a man.We did a…

  • 28Sep

    Abstimmungen im Bundestag: AfD-Abgeordnete fehlen am häufigsten https://t.co/82YZ40pWE0

  • 11Jan

    RT @Loeffel_Abrar: OLG Brandenburg: Fliegender Gerichtsstand auch bei Persönlichkeitsverletzung iR von Internetveröffentlichung https://t.c…