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FederkielKaum ein Gebiet des Zivilrechts  hat in den vergangenen Jahren ähnlich an Bedeutung gewonnen, wie das Urheberrecht. Das Urheberrecht hat in der modernen Medien- und Informationsgesellschaft eine Schlüsselfunktion; auf den neuen digitalen merkten, die noch lange nicht ausgereift sind, wird das Urheberrecht zum zentralen Faktor. Die Urheberrechtsindustrien, die Medien- und die Kulturwirtschaft, aber auch die Wissensbranchen sind von großer und stetig wachsender volkswirtschaftlicher Bedeutung. Die Wachstumsraten in diesem Bereich sind erheblich größer als in vielen anderen Industriezweigen.

Das Urheberrechtsgesetz (UrhG)

Grundlage des Urheberrechts in Deutschland ist das Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (Urheberrechtsgesetz), das am 1.1.1966 in Kraft getreten ist. Das Urheberrechtsgesetz ist seitdem mehrfach geändert worden  und unterliegt seit einigen Jahren in zunehmendem Maße europarechtlichen Einflüssen.

Grundlagen des Urheberrechts

Objekt des urheberrechtlichen Schutzes ist das Werk, Inhaber dieses Schutzes ist der Urheber. Der Urheber und sein Werk stehen deshalb am Anfang und im Mittelpunkt der urheberrechtlichen Verwertung. Die Voraussetzung für den urheberrechtlichen Schutz und der Umfang des Schutzes sind dem Urheberrechtsgesetz abschließend geregelt. Urheberrechtliches Schaffen kann allerdings unter anderen rechtlichen Gesichtspunkten, zum Beispiel aufgrund des Markenrechts, zusätzlichen Schutz genießen.

Das Urheberrecht schützt den Urheber gemäß § 11 UrhG in seinen geistigen und persönlichen Beziehungen zum Werk und in der Nutzung des Werkes. Zugleich dient es der Sicherung einer angemessenen Vergütung für die Nutzung des Werkes. Das Urheberrecht gewährt dem Urheber als so ein umfassendes und ausschließliches Recht an seinem Werk mit zugleich einer vermögensrechtlichen und einer Persönlichkeits rechtlichen Ausprägung.

Die künstlerisch kreative Leistung ist jedoch nicht in erster Linie auf gewerbliche Vewertbarkeit ausgerichtet. Ihr Gegenstand ist die individuelle schöpferische Tätigkeit, die in Werken der Literatur, Wissenschaft und Kunst ihren Ausdruck findet. Konkrete Ausdrucksformen und künstlerische Formen (= Werke) schützt das Urheberrechtrechtsgesetz (UrhG) automatisch ab dem Zeitpunkt seiner Schöpfung.

Geschützt wird geistiges Eigentum. Dieses ist zu unterscheiden vom Sachenrecht, dem Eigentum am körperlichen Gegenstand. Wer ein Buch kauft, kann es lesen, verschenken, auch vernichten. Will er es zu einem Bühnenstück umarbeiten, verfilmen oder übersetzen, muss er den Inhaber des Urheberrechts fragen.

Das Urheberrecht entsteht ohne Eintragung

Das Urheberrecht kennt keine formalen Schutzvoraussetzungen, wie etwa den Eintrag in ein Register oder eine Schutzrechtsanmeldung beim Deutschen Patent- und Markenamt. In diesen Grundsatz der Freiheit liegt ein ganz wesentlicher Unterschied des Urheberrechts zu den gewerblichen Schutzrechten (zum Beispiel Patent-, Gebrauchsmuster-, Geschmacksmusterrecht etc.). Der urheberrechtliche Schutz entsteht also unmittelbar und automatisch durch den Akt der Schaffung des urheberrechtlichfähigen Werkes, also sobald das Werk in seiner konkreten Form objektiv wahrnehmbar ist. Der Urheber muss dazu nicht mit Schöpfungsbewusstsein handeln; auch auf die Geschäftsfähigkeit des Urhebers (§§ 104 ff BGB) kommt es nicht an.

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